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Noch mehr Fisch 20.Jan.2005
Eigentlich wollte ich ja wieder mal ein dickes Steak essen, aber kurz vor der Einfahrt von Nelson geht ein dicker Fisch an die Angel. Wir verschenken zwar viel Fleisch an andere Yachties, aber trotzdem werden wir die naechsten Tage noch Fisch essen. Dafuer gibts wieder mal ein extra Foto fuer unsern Freund Fritz den Fischer. Sind Deine auch so gross? Das Grossegel ist beim Segelmacher und wird hoffentlich bald repariert. Das fette Hoch hat uns zwar verlassen und wir haben Regen gekriegt. Aber es scheint nicht allzu lange schlecht zu sein und wir wollen zurueck nach Whangarei.
Fisch satt
 

 
Marina Nelson
 

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wieder Sturm 17.Jan.2005
Wir haben noch 2 schöne Tage in Port Hardy verbracht, viele Fische gefangen und sind faul rumgehangen. Für heute hat uns der Wetterbericht 20 kn West, gegen Abend auf SW drehend vorhergesagt. Also sind wir früh weg, um noch vor der Winddrehung nach Nelson zu kommen. Aber die Wetterfrösche haben sich ganz gründlich geirrt. Es bläst zwar aus West, aber deutlich stärker. Nach 10 sm reissen 2 Nähte unseres Grossegels und wir können nur noch mit 3 Reffs weiter segeln. Ist aber ganz gut so, denn der Windmesser geht immer häufiger über 40 kn hoch. Die Wellen werden immer steiler und, weil sie von der Seite einfallen, kriegen wir ein paar Brecher ab. An Backbord liegt ein paar Seemeilen enternt Croisilles Harbour und so ist es logisch, dass wir abdrehen und Schutz suchen. Wir liegen hier zwar nicht sehr ruhig, aber doch einigermassen gut, um die 2 angesagten Fronten abzuwarten.

 

 

 

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Schwieriges Ankern 12.Jan.2005
Wir haben einen neuen Rekord gemacht, 2 vermurte Anker, dazu einen an Kette und Leine und 2 Leinen an Land. Und das nachdem wir 4 Mal versucht haben, einen Anker zum Halten zu bringen. Es soll zwart nicht allzu sehr blasen heute Nacht, aber wir wollen eben ruhig schlafen. Rangitoto Island liegt ganz aussen, kurz vor Stephens Island, dem nördlichsten Kap der Südinsel und am Rande der Cook-Strait, durch die es ja bekanntlich sehr, sehr stark wehen kann. Das fette Hoch ist jetzt hier über uns und hat uns einen schönen Trip hier hinaus beschert. Andre und Omaira gehen fischen und kommen nach ganz kurzer Zeit mit 5 Fischen zurück. Ist viel zu einfach, die Fischerei hier. Das wissen offensichtlich auch die Seehunde, jedenfalls kommen am Abend zwei in die Bucht und holen sich ihr Adendessen.
Die Moeven wundern sich
 
Rangitoto
 
Rangitoto
 

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Doch noch Sommer 10.Jan.2005
Endlich ist er doch noch gekommen, der Sommer. Zwar hängt noch ab und zu ein Regenbogen am Himmel, aber ein fettes Hoch zieht von Tasmanien nach Neuseeland und sollte uns ein paar schöne Tage bescheren. Gestern sind wir durch den French Pass, einer berüchtigten Meerenge gefahren und nach d Urville Island gesegelt. Unsere Rechnung hat nicht gestimmt und wir sind bei Gegenstrom durch den Pass und beinahe nicht hindurch gekommen, so stark kann dort die Strömung sein. Hier in Greville Harbour sind wir wieder perfekt geschützt vor dem wieder recht starken Wind und Fische gibts auch hier. Wir haben ein paar schöne Blue Codes gefangen heute. Dann am Abend gabs dann noch ein besonderes Schmankerl für mich: Die Leine vom Beiboot hat sich ums Ruder gewickelt und ich musste ins kalte Wasser. Also kam ich doch noch zum Baden hier in Neuseeland. Ohne Zwang wärs nicht dazu gekommen.
Es wird besser
 DSC05245

 
Andre und Diana
 

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Was wohl? 05.Jan.2005
Regen, Regen, Regen. Wir haben zwar vor 2 Tagen einen schönen Tag erwischt und sind aussen rum in den nächsten Sound gesegelt. Das war wirklich ein super Tag, schönstes Wetter, ein guter Fisch an der Angel und dann ein schöner Ankerplatz. Aber heute regnet es fast ununterbrochen. Wir sind zwar ein paar Meilen in eine andere Bucht motort, weil wir die letzte Nacht nicht sehr gut gelegen haben. Jetzt sind wir mit 2 Ankern nach vorne und 2 langen Leinen an Land fest und sollten gut schlafen können. Es kommen zwar ab und zu harte Böen um die Ecke rum, aber meistens liegen wir ganz ruhig in einer schönen Urwaldbucht.

 

 

 

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