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Angekommen 28.Dec.2005
Schlussendlich hat der Wind doch noch eingesetzt, aber eben wie vorhergesagt aus SW. Er ist immer stärker geworden, bis über 30 kn. Opua konnten wir nicht mehr anlegen und so haben wir kleine Segel gemacht und versucht, einiegermassen die Richtung zu halten und das Schiff so ruhig wie eben möglich zu halten. Erst am 25. hat der Wind dann etwa nach Westen gedreht und abgenommen und wir konnten wieder Fahrt aufnehmen. Zum Schlusss sind wir dann mit 9 kn fahrt in die Bay of Ilsland gerauscht und haben um Mitternacht an der Quarantänepier in Opua festgemacht. Florian, der mit uns gefahren ist, ist am Morgen danach auch angekommen. Das Einklarieren ging problemlos vorbei und bald darauf sind unsere Freunde von der Irena und der Webegone hier eingetroffen und wir haben gefeiert bis am weit in die Nahct hinein. Ich habe Probleme mit meiner Kurzwellenanlage, deshalb wird es hier in Zukunft wieder still werden.

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Abwechslung im Speiseplan 19.Dec.2005
Unser Speiseplan ist schon ziemlich eintönig geworden, weil es mit der Fischerei nicht so richtig geklappt hatte bisher. Wir waren wohl einfach zu langsam. So haben wir versuchsweise wieder einmal nachts die Leine draussen gelassen, obwohl wir das sonst fast nie machen. Meistens beissen nachts so grosse Fische, dass die Leine jedesmal gerissen ist. Heute haben wir Glück und fangen den grössten Tintenfisch, den wir je erwischt haben. Wir kommen immer noch nur langsam voran, zur Zeit segeln wir bei leichtem NE-Wind etwa 2-3 kn. Motoren können wir nicht mehr, fast der ganze Diesel ist schon verbrannt. Wenn der Wind nicht wieder ganz abstellt, dann werden wir morgen die Hälfte geschafft haben. Weihnachten werden wir also definitiv auf See verbringen.

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Langsam, langsam 18.Dec.2005
Das wird wohl unser Langsamkeitsrekord. Seit 4 Tagen haben wir jetzt wenig bis gar keinen Wind, und wenn es dann mal etwas bläst, kommts von vorne. Wir haben jetzt in 4 Tagen knapp 350 sm geschafft. Die Vorhersage sieht auch nicht besser aus. Morgen soll es für einen Tag günstige Winde geben, dann wieder West, drehend auf Suedwest 20 - 25 kn. Also genau gegenan und ziemlich stark. Weihnachten werden wir damit wohl ungemütlich auf See verbringen müssen. War wohl doch keine gute Idee, nochmals nach Neuseeland zu segeln. Also hören wir weiterhin zum x-ten mal die gleichen Kinderlieder und warten mal ab.

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Doch nach Neuseeland 15.Dec.2005
Nun haben wir das Visum für Neuseeland also doch noch bekommen und sind gleich losgefahren, obwohl das Wetterfenster nicht so super ist. Aber wir mussten raus aus Fiji und eine Verlängerung ist nur schwierig und teuer zu bekommen. Jetzt motersegeln wir ganz langsam Richtung Süden. Vorhergesagt für heute war NE 10-15, in Wirklichkeit haben wir Süd, unter 10 kn. Wir kommen also nur sehr, sehr langsam voran, aber das Meer ist recht ruhig, die Sonne scheint und deshalb ist vorlaeufig alles im grünen Bereich.

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Wieder unterwegs 02.Dec.2005
Nach 2 harten Segeltagen sind wir in Suva angekommen und haben nun also doch ein Visum für Neuseeland beantragt. Das scheint aber in 3 Wochen, die uns hier noch verbleiben, schwierig zu werden. Weiss der Teufel, was die wieder alles abzuklären haben, bevor so ein 3-jähriges Kind mit seiner Mama nach Kiwiland darf. In der Zwischenzeit wollen wir uns hier ein wenig umsehen. Ich zitiere aus dem Visitor Guide die Sehenswürdigkeiten von Suva: Fine colonial buildings, rusting shipwrecks on the reef, the cementory, the docks, the fisch market and the Suva prison. Super Angebot haben die hier. Gucken wir uns also heute mal rostige Wracks und ein Gefängnis an. Es gibt zwar auch noch die (fast) einzigen dirty Bars des Suedpazifiks, aber die sind ja für einen seriösen Familienpapa off limit.

 

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