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| Die Karte für eine Übersicht. |
05:30
Es ist Nacht. Die Schleusen von Gatum kommen in sichtweite. Aus der
Distanz betrachtet sehen sie aus wie riesige, beleutetet Treppen.
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Wir dürfen sozusagen
als Zugabe für 550 $ noch mit und bekommen dafür einen Lotsen
an Bord. Unser Pilot (links im Bild) zeigt uns, wie man ein Segelschiff
am Steg festmacht. Die Crew, bestehend aus vier Leuten schaut interessiert
zu. |
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| Wir haben unsern Frachter verpasst und warten
zusammen mit einer anderen Yacht auf den nächsten. Wärend
der Wartezeit werden die beiden Yachten zusammengebunden. |
Unser Frachter ist
aufgetaucht. Sogenannte TUG-Boats manövrieren das risige Schiff
in die Schleuse. Ein Frachter in der Grösse der "Mandarin
Moon" bezahlt für die Überfahrt etwa 80'000 $. |
Die "Mandarin
Moon" ist in der Schleuse. Dort wird sie an den bereitstehenden
Lokomiven festgemacht. Wenn alles klar ist, fahren wir hinterher.
Die Saliara ist das grössere Schiff und schleppt das kleinere
mit. |
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| Wir sind in der ersten Schleuse. Jetzt wird
es spannend. Sind wir gut genug ausgerüstet ? Wir werden mit
dem TUG-Boat vertäut. |
Die Tore der Schleuse schliessen sich. und
das Wasser sprudelt hinein. Heftige Turbulenzen reissen an den sechs
Leinen, die uns mit dem Schlepper verbinden. |
Wie von Geisterhand werden wir emporgehoben
und, was noch viel wundersamer ist, der Riesenkahn vor uns auch. An
die 10m pro Schleuse. |
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| Nachdem wir zwei Stufen erkommen haben,
kommt ein weiteres Teil in die Schleude, das uns wie eine Nussschale
aussehen lässt. |
Zwei Schleusen sind geschafft. Der Kapitän
ist erleichtert. |
Die letzte Schleuse vor dem See. Wir folgenden
unserem Schlepper. Langsam haben wir die Sache mit den Leinen auch
im Griff. |
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| Der Gatun See liegt vor uns. Hier handelt
es sich um einen Stausse mit einer Fläche von ca 260 Quadratkilometer.
Er liegt gut 105 Fuss über dem Meeresspiegel. Die Länge
der Strecke, die wir nun zu fahren haben liegt bei etwa 25 Meilen.
Bei rund 6 Knoten Fahrt, können wir etwas 4 Stunden Frühstücken. |
Saul erklärt alles rund um den Kanal.
Wir erklären ihm wir man Knoten macht. |
Ab und zu kreuzt uns ein Frachter, Als absolut
hässlichstes Schiff haben wir den abhebildeten Hyundai Frachter
gewählt. Dennoch lässt er uns mühelos stehen und fegt
mit 15 Knoten übers Wasser. Bei diesen Schiffen handelt es sich
um gewaltige Stahlkolosse. Man sieht kaum einen Menschen an Bord. |
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| Der See ist sozusagen Naturschutzgebiet.
Aufgrund der wirtschaftlichen Bedeutung des Kanals für Panama
will man ohnehin keine Bevölkerung und damit irgendwelche Risiken
in der Nähe des Kanals haben. Wer sich nähert, hat mit drastischen
Strafen zu rechnen. |
Zeitweise kommt Wind auf. Der Pilot erlaubt
uns, das Vorsegel zu setzen. Der Mann will diesen Trip so schnell
als möglich hinter sich bringen. Und wir wollen ihn so schnell
wie möglich loswerden oder einfach den Pazifik erreichen. |
Unseren Kollegen aus der Schleuse sehen
wir fortan nur noch von hinten. Unter Maschine hängt er die Saliara
locker ab. |
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| Wieder so ein Koloss, der vorbeizieht. Einige
Schiffen schaukeln die Saliara tüchtig durch, andere wie das
hier machen kaum Wellen. |
Vor zwei Wochen hat es in der Enge von Gaiilard
einen Zusammenstoss gegeben. Der Frachter sieht aus tatsächlich
recht ramponiert aus, aber offenbar besteht noch Hoffnung... |
Der "Gaillard Cut" ist die engste
Stelle im Kanal. Früher durfte diese Stelle nur im Einbahnverkehr
durchquert werden. Man beachte die abgetragenen Berge. |
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| Wir erreichen die Schleusen von "Pedro
Miguel", die erste auf dem Abstieg in den Pazifik. Diesemal werden
wir VOR den Frachter plaziert. Auch diesmal ist es die "Mandarin
Moon" unseren alten Bekannten vom Atlantik. |
Die zweite Schleuse namens "Miraflores"
liegt am Ende des gleinamigen Sees. Noch zwei Stufen bis zum Pazifik.
Die Spannung des Tages löst sich langsam. |
Und die letzte Schleuse öffnet sich
auch noch, wir sind praktisch da. Streng genommen gehört das
hier noch zum Kanal. Uns ist trotzdem nach feiern zumute. |
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| ... eben ja. |
Jacques ist ein alter Routinier und nimmt
die Sache gelassener. |
Der Skipper hingegen freut sich ...geschafft. |
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| Die Brücke ist das Tor zum hinteren
Teil der Weltkugel. Wir betrachten es als Start einer spannenden Reise
... |
Sie ist hoch und eindrücklich. Die
Panamesen sind mit Recht stolz auf dieses Wahrzeichen ihrer Stadt, |
Panama City ist mit Colon auf der anderen
Seite des Kanals nicht zu verwechseln. Hier handelt es sich wohl um
das Miami der Karibik. Eine Handelsmetropole mitten im Kontinent.
Das kann man förmlich riechen. |
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17:30
Erste Aktion, nachdem der Anker fest im Grund verankert liegt. Wer
ihn kennt wundert sich auch nicht. |
Unsere erste Etappe ist geschafft.
An diesem Tag hat es kleinere und grössere Pannen und Probleme
gegeben. Wir hatten gute Erlebnisse und unangenehme Begegnungen. Trotzdem
oder gerade deshalb ist und bleibt eine Kanaldurchquerung ein einmaliger
Trip. |